Nach fünf Jahren Wartezeit hat Apple heute endlich die nächste Generation des AirTag vorgestellt. Der AirTag 2 sieht exakt aus wie der originale AirTag und bietet eine ähnliche Funktionalität, dennoch gibt es einige Unterschiede, die man kennen sollte.
Hier ist alles, was neu ist.
- UWB 2 – Der AirTag 2 nutzt Apples Ultra-Wideband-Chip der zweiten Generation (UWB).
- Größere Reichweite – Dank der UWB-Upgrades funktioniert die Präzisionssuche aus einer 1,5-fach größeren Entfernung als zuvor. Die Präzisionssuche ist die Funktion, mit der sich ein AirTag in Innenräumen auf kurze Distanz exakt lokalisieren lässt. Mit einem kompatiblen Gerät führt sie dich direkt zum AirTag.
- Präzisionssuche auf der Apple Watch – Die Präzisionssuche war bisher auf das iPhone beschränkt, funktioniert nun aber auch auf der Apple Watch Series 9 und neuer sowie der Apple Watch Ultra 2 und neuer, da diese Geräte über UWB-Chips verfügen.
- Lauterer Lautsprecher – Der Lautsprecher des AirTag 2 ist bis zu 50 Prozent lauter als der des ursprünglichen AirTag. Das macht es einfacher, den Ton zu hören, und dient zugleich als zusätzliche Anti-Stalking-Maßnahme, da sich das Geräusch schwerer überdecken lässt.
- Besseres Bluetooth – Apple setzt auf eine neuere Bluetooth-Spezifikation mit erhöhter Reichweite.
- Neues internes Design – Um Platz für den verbesserten Lautsprecher zu schaffen, hat Apple das Innenleben überarbeitet. Gerüchte besagten, Apple wolle es schwieriger machen, den AirTag zu manipulieren und den Lautsprecher zu entfernen, doch dafür müssen wir eine Teardown-Analyse abwarten.
- Aktualisiertes Gewicht – Der AirTag 2 wiegt 0,42 Unzen bzw. 11,8 Gramm. Damit ist er sieben Prozent schwerer als der ursprüngliche AirTag.
- Überarbeitete Beschriftung – Der Text auf der Rückseite des AirTag ist nun komplett in Großbuchstaben gehalten. Das ist eine einfache Möglichkeit, zwischen dem Modell der ersten Generation und dem neuen Modell zu unterscheiden. Außerdem werden jetzt die IP67-Wasser- und Staubschutzklasse sowie NFC- und „Wo ist?“-Unterstützung aufgeführt. Diese Funktionen sind nicht neu, waren aber auf der Rückseite des ursprünglichen AirTag nicht angegeben.
- Weiterhin nicht für Haustiere – In der Ankündigung und auf der Produktseite des AirTag 2 weist Apple ausdrücklich darauf hin, dass das Gerät zum Verfolgen von Gegenständen gedacht ist, nicht von Menschen oder Haustieren. Trotzdem nutzen viele Menschen AirTags zur Ortung ihrer Tiere.
- Zurücksetzen – Um einen AirTag 2 zurückzusetzen, muss die Batterie entfernt, mindestens fünf Sekunden herausgenommen und anschließend wieder eingesetzt werden. Dieser Vorgang muss viermal wiederholt werden. Apple zufolge kann es bis zu 12 Sekunden dauern, bis der finale Ton zu hören ist. Beim ersten AirTag musste nach dem Entfernen der Batterie keine Wartezeit eingehalten werden.
- Erfordert iOS 26.2.1 – Um einen AirTag 2 nutzen zu können, musst du dein Gerät auf iOS 26.2.1 aktualisieren. Der AirTag 2 benötigt die neueste Apple-Software und funktioniert daher nicht mit Geräten, die iOS 26 nicht ausführen können.
Der AirTag 2 kann alles, was auch der originale AirTag kann, und nutzt weiterhin das „Wo ist?“-Netzwerk. Befindet sich der AirTag außerhalb der Bluetooth-Reichweite deines eigenen Geräts, kann er Apple-Geräte anderer Nutzer anpingen, um seinen Standort für die Ortung über große Distanzen an dich zurückzumelden.
Außerdem unterstützt er weiterhin den Verloren-Modus mit NFC-Funktion, über die sich herausfinden lässt, wem ein verlorener Gegenstand gehört. Ebenso gibt es Optionen zum Teilen des Standorts eines Gegenstands mit anderen (praktisch an Flughäfen mit teilnehmenden Airlines). Weiterhin kommt eine CR2032-Knopfzelle zum Einsatz. Laut Apple hält die Batterie „mehr als ein Jahr“, bevor sie ausgetauscht werden muss.
Der AirTag 2 kostet weiterhin 29 US-Dollar, ein Vierer-Pack ist für 99 US-Dollar erhältlich. Kostenlose Gravuren sind ebenfalls im Preis inbegriffen. Der neue AirTag kann ab heute gekauft werden, die Auslieferung der Bestellungen beginnt am Mittwoch, dem 28. Januar.
Dieser Artikel erschien ursprünglich auf macrumors.com und wurde von Phonecare übersetzt. Die Rechte verbleiben bei MacRumors.