07.12.2025
Indien prüft einen Vorschlag, der Apple verpflichten würde, die GPS-Ortungsdienste auf jedem iPhone, das im Land verkauft wird, dauerhaft aktiviert zu lassen, berichtet Reuters.
Nach dem Vorschlag müssten Smartphone-Hersteller, einschließlich Apple, das satellitengestützte GPS auf ihren Geräten jederzeit aktivieren, ohne dass Nutzer die Funktion deaktivieren können. Die Cellular Operators Association of India (COAI) argumentiert, dass Standortdaten aus der Zellturm-Triangulation für Ermittlungszwecke nicht präzise genug sind und dass die Behörden Zugriff auf meter-genaue Koordinaten haben sollten, die vom GPS bereitgestellt werden.
GPS wird normalerweise nur aktiviert, wenn bestimmte Apps den Standortzugriff anfordern oder ein Notruf getätigt wird. Die COAI hat die Regierung auch gebeten, Smartphone-Hersteller zu verpflichten, Pop-up-Benachrichtigungen zu deaktivieren, die Nutzer informieren, wenn ein Netzbetreiber versucht, auf Standortinformationen zuzugreifen.
Apple hat den Vorschlag offiziell abgelehnt. In einem Schreiben, das im Juli von der India Cellular & Electronics Association (ICEA) versendet wurde, die Apple und Google vertritt, warnten die Unternehmen die Regierung davor, dass das Erzwingen einer permanent aktiven GPS-Funktion einen regulatorischen Übergriff darstellen würde.
Die Nachricht kommt kurz nachdem Indien eine separate Anordnung zurückgenommen hatte, die alle Smartphone-Hersteller, einschließlich Apple, verpflichtet hätte, eine Regierungs-App vorzuinstallieren und zu verhindern, dass Nutzer deren Funktionen deaktivieren. Die Anordnung wurde nach weit verbreiteter Kritik aufgehoben.
Dieser Artikel erschien ursprünglich auf macrumors.com und wurde von Phonecare übersetzt. Die Rechte verbleiben bei MacRumors.
12.01.2026
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