21.05.2025
Apple hat seine Liste für Vintage- und Obsolete-Produkte aktualisiert. Besonders relevant: Das iPhone 7 Plus sowie zwei Varianten des iPhone 8 (64 GB & 256 GB) gelten nun offiziell als Vintage. Damit rücken diese Modelle näher an das Support-Ende – ein Umstand, den Techniker und Endkunden gleichermaßen im Blick behalten sollten.
Apple stuft Geräte fünf Jahre nach dem letzten offiziellen Verkaufsdatum als Vintage ein. Reparaturen sind bei Apple Stores und autorisierten Service-Providern (AASPs) zwar weiterhin möglich, jedoch nur unter der Voraussetzung, dass passende Ersatzteile verfügbar sind. Ein Rechtsanspruch auf Service besteht nicht. Bemerkenswert: Die iPhone 8 Variante mit 128 GB bleibt vorerst außen vor, da sie länger verkauft wurde.
Die bereits zuvor gelisteten (PRODUCT)RED Editionen des iPhone 8 bleiben ebenfalls in der Vintage-Kategorie.
Noch drastischer fällt das Urteil für zwei ältere Tablets aus: Das iPad Air 2 sowie das iPad mini 2 wanderten von „Vintage“ in die Kategorie „Obsolet“. Das bedeutet: Keine Reparatur mehr durch Apple oder AASPs, da keine Ersatzteile mehr bereitgestellt werden – auch nicht auf Kulanzbasis.
Für Werkstätten und IT-Dienstleister bedeutet diese Klassifizierung vor allem eines: proaktive Kundenberatung wird essenziell. Anwender sollten auf potenziell eingeschränkten Service hingewiesen werden – insbesondere vor anstehenden Reparaturentscheidungen oder Refurbishment-Projekten.
Gleichzeitig zeigt sich, wie eng Apple sein Lifecycle-Management strukturiert – und wie stark dies Drittanbieter-Services beeinflusst.
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04.03.2026
04.03.2026