16.10.2025
Apple arbeitet an einer neuen Version des MacBook Pro mit OLED-Display, Punch-Hole-Kamera und Touchscreen-Funktionalität, berichtete heute Bloomberg's Mark Gurman. Das aktualisierte MacBook Pro soll zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 auf den Markt kommen.
Apple hat das MacBook Pro seit der Einführung der M1 Pro und M1 Max-Modelle 2021 nicht mehr neu gestaltet, was sich mit der Einführung der OLED-Modelle ändern wird. Neben neuen Display-Funktionen wird es eine Punch-Hole-Kamera ohne Notch sowie ein dünneres und leichteres Design geben. Apple fügt außerdem ein verstärktes Scharnier und ein überarbeitetes Display-Design hinzu, sodass das Display beim Berühren stabil bleibt.
Obwohl Apple einen Touchscreen plant, wird das MacBook weiterhin über Trackpad und Tastatur verfügen; Touch-Gesten sollen die bestehende Funktionalität ergänzen.
Mit OLED-Display und Touch-Integration werden die kommenden 2026/2027 MacBook Pro-Modelle wahrscheinlich teurer sein als die aktuellen High-End-Modelle, die ab $1.999 für das 14-Zoll-Modell und $2.499 für das 16-Zoll-Modell beginnen.
Die Touchscreen-MacBook Pro-Modelle werden mit Apples Next-Gen M6-Chips ausgestattet sein. Apple hat erst diese Woche den M5-Chip vorgestellt, M6 ist also noch Zukunftsmusik. M5 Pro und M5 Max werden frühestens Anfang 2026 verfügbar sein, sodass die M6-Varianten wahrscheinlich 2027 erscheinen.
Es ist möglich, dass Apple im selben Jahr zwei MacBook Pro-Updates vorstellt, was jedoch ungewöhnlich wäre.
Apple plant, Touchscreen-Macs zunächst mit der MacBook Pro-Reihe zu testen; die Technologie wird nicht auf andere Macs ausgeweitet, bevor Apple die Nutzerakzeptanz kennt. Apples letzter Versuch mit Touch-Funktionen auf dem Mac war nicht erfolgreich: Die 2016 eingeführte Touch Bar beim MacBook Pro kam bei Kunden nicht gut an und wurde ab dem 2021er Update wieder eingestellt.
Gerüchte über ein Touchscreen-MacBook tauchten Anfang dieses Jahres auf, als Apple-Analyst Ming-Chi Kuo berichtete, dass Apple On-Cell-Touch-Technologie im OLED-MacBook Pro einsetzen wird. Kuo erklärte, Apple habe sich nach "langfristiger Beobachtung des Nutzerverhaltens beim iPad" für einen Touchscreen entschieden, da Touch-Bedienung in bestimmten Szenarien Produktivität und Nutzererlebnis verbessern kann.
Dieser Artikel erschien ursprünglich auf macrumors.com und wurde von Phonecare übersetzt. Die Rechte verbleiben bei MacRumors.
07.12.2025
07.12.2025