12.05.2026

OpenAI’s neue Plattform „Daybreak“ nutzt GPT-5.5, um Software-Schwachstellen zu finden.

OpenAI hat heute die Plattform „Daybreak“ gestartet, die als Antwort auf Anthropics „Project Glasswing“ und das Mythos-AI-Modell entwickelt wurde. Wie Glasswing ist auch Daybreak ein Cyberabwehr-Projekt, das Unternehmen dabei helfen soll, Sicherheitslücken in ihren Systemen zu finden.

OpenAI Daybreak

Laut OpenAI soll Daybreak Cybersicherheit von Anfang an in Software integrieren. Die Plattform baut auf GPT-5.4-Cyber auf, das bereits zur Behebung von über 3.000 Sicherheitslücken beigetragen hat.

Daybreak kombiniert die Intelligenz der OpenAI-Modelle, die Erweiterbarkeit von Codex als agentisches System und Partner im Sicherheitsbereich, um Software sicherer zu machen. Entwickler können Code-Reviews, Bedrohungsanalysen, Patch-Validierung und Risikoanalysen in ihren Entwicklungsprozess integrieren.

CEO Sam Altman erklärte, dass OpenAI mit möglichst vielen Unternehmen zusammenarbeiten möchte, um deren Software kontinuierlich vor Cyberbedrohungen zu schützen. Mehrere große Unternehmen nutzen bereits das konkurrierende Glasswing-Programm von Anthropic, darunter Apple, Microsoft, Google und Amazon.

Daybreak erstellt mithilfe von Codex Security ein bearbeitbares Bedrohungsmodell aus dem Code eines Unternehmens und überwacht automatisch potenzielle Schwachstellen. Gefundene Probleme können in einer isolierten Umgebung untersucht werden.

Unternehmen können eine Daybreak-Analyse bei OpenAI anfordern, die einen Sicherheits-Scan enthält. Preise sind bisher nicht bekannt.

Es gibt drei Modellvarianten: GPT-5.5 für allgemeine Nutzung, GPT-5.5 mit „Trusted Access for Cyber“ für verifizierte Sicherheitsarbeit und GPT-5.5-Cyber für spezialisierte, streng kontrollierte Sicherheitsanwendungen.

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf macrumors.com und wurde von Phonecare übersetzt. Die Rechte verbleiben bei MacRumors.

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